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Ein Blick auf den aktuellen Himmel ueber Euskirchen, Blick Richtung Norden. Stationaere Webcam.
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Aktuelle Wetterkarten

Sat Karten
Warmfronten werden als Linie mit roten Halbkreisen dargestellt
Kaltfronten werden als Linie mit blauen Dreiecken dargestellt
Okklusionen werden als violetter Halbkreis neben einem blauen Dreieck dargestellt
stationaere Fronten werden als Linie mit abwechselnd roten Halbkreisen und blauen Dreiecken dargestellt
Die Warmfront ist wie auch die Kaltfront eine Wettererscheinung im Zusammenhang mit einem Tiefdruckgebiet. Warme und daher leichtere Luftmassen gleiten auf die in Zugrichtung vor ihnen liegenden schwereren kalten Luftmassen auf. Die Wetterereignisse sind in der Regel ruhiger als an Kaltfronten. Im Bereich der aufgleitenden warmen Luftmassen bilden sich erst Cirruswolken, gefolgt von Cirrostratus-, Altostratus- und dann Nimbostratuswolken. Der in der Regel gleichmaessige und langanhaltende Landregen beginnt, wenn die Sonne durch den Altostratus vollstaendig verdeckt wird. Maessiger oder starker Regen faellt dann aus dem Nimbostratus. Im Sommer kann es auch zu Warmlufteinschubgewittern kommen.

Die Kaltfront ist, wie auch die Warmfront, eine Wettererscheinung im Zusammenhang mit einem Tiefdruckgebiet. Die Kaltluft bewegt sich hier in Richtung der Warmluft. Durch die Kaltfront ergibt sich im Normalfall eine Abkuehlung in allen Hoehen der Luftschichten. Man unterscheidet aber auch Fronten, bei denen es nur in hoeheren Luftschichten zur Abkuehlung kommt. Man spricht hier von einer Hoehenkaltfront. Weiterhin kann es im Winter vorkommen, dass die bodennahe ausgekuehlte Luftmasse durch etwas mildere maritime Kaltluft ersetzt wird. Somit wird es in den bodennahen Schichten sogar waermer. Man spricht hier von einer maskierten Kaltfront.

Des Weiteren unterscheidet man die Kaltfronten nach dem Stroemungsverhalten der kalten Luft gegenueber der warmen Luft. Bei der Kaltfront erster Art (Anafront) schiebt sich die Kaltluft unter die Warmluft und bei der Kaltfront zweiter Art (Katafront) schiebt sich die Kaltluft ueber die Warmluft; weitere Erklaerung siehe unten.

Kaltfronten zeichnen sich durch verstaerkte vertikale Luftbewegungen aus. Die dadurch auftretende konvektive Bewoelkung fuehrt haeufig zu schauerartig verstaerkten Niederschlaegen oder Gewittern. Die Ankunft einer staerkeren Kaltfront kann oft gut beobachtet werden: Recht starker, etwas abgekuehlter Wind, Quellwolken (eventuell schon einige Cumulonimbus-Wolken) kuendigen sie an. Die Temperatur sinkt beim Durchgang um mehrere Grade, es kann sogar vorkommen, dass nach einem schoenen Fruehlingstag mit 16 °C am nächsten Tag nach Durchgang der Kaltfront Schnee liegt.

Auf der Rueckseite der Kaltfront (Kaltsektor) ist die Atmosphaere in der Regel labil geschichtet. Zusammen mit dem vom Regen noch feuchten Boden fuehrt das unter der Sonneneinstrahlung zu Cumuluswolkenbildung und Schauern, dem so genannten Rueckseitenwetter. Ferner nimmt der Luftdruck nach Durchgang der Front wieder zu. Weil die Luft absolut und relativ weniger feucht ist als vor dem Niederschlag, wird die Luft klar und die Sicht gut. Hat die Kaltfront die vorlaufende Warmfront eingeholt, bildet sich eine Okklusion.

Symbol der Kaltfront auf WetterkartenIn einer Wetterkarte werden Kaltfronten durch blaue Dreiecke gekennzeichnet, die in Zugrichtung weisen.

Als Okklusion bezeichnet man in der Meteorologie einen Vorgang in einem dynamischen Tiefdruckgebiet, bei dem dessen Warmsektor durch Vereinigung zweier Fronten vom Boden gehoben wird. Bei dynamischen Tiefdruckgebieten in mittleren Breitengraden, der sogenannten Ferrel-Zelle oder Westwindzone, kommt es im Zuge der Zyklogenese zur Ausbildung zweier Fronten, der Warmfront und Kaltfront. Hierbei drehen sich beide Fronten mit dem Tiefdruckgebiet mit, also gegen den Uhrzeigersinn auf der Nordhalbkugel bzw. im Uhrzeigersinn auf der Suedhalbkugel.







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